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Sie war in den 1930ern eine der weltbesten Hochspringerinnen. Doch da sie Jüdin war, schien ihre Teilnahme für die deutsche Mannschaft ausgeschlossen. Bergmann emigrierte nach England, um dort ihre sportliche Karriere fortzusetzen.
Der Film "Berlin 36" von Regisseur Kaspar Heidelbach ("Das Wunder von Lengede"), der am 10. September in die deutschen Kinos kommt, beruht auf wahren Begebenheiten. Die Amerikaner wollten die Olympischen Spiele boykottieren, sollten im deutschen Olympia-Kader keine jüdischen Sportler vertreten sein. Kurzerhand holten die Nazis Gretel, überzeugend gespielt von Jungschauspielerin Karoline Herfurth, aus England zurück und nahmen sie in das deutsche Trainingslager auf.
In den Augen der Nazis durfte Bergmann aber auf keinen Fall gewinnen: Der Reichssportführer schickte deshalb eine bis dahin unbekannte Konkurrentin gegen Bergmann ins Rennen -- die in Wirklichkeit ein Mann war.
Über den Roten Teppich liefen und bei der Aftershow-Party in der Botschaft des Landes Niedersachsen feierten Karoline Herfurth, ihr Bruder Valentin & Papa Olaf, Alice Dwyer, Axel Prahl, Sebastian Urzendowsky, Michael Degen, Guido Broscheit + Freundin Julika Wagner, Rainer Meifert & Christoph M. Ohrt, der sich bei den tropischen Temperaturen auf der Terrasse seiner Schuhe entledigte.
Ups: Regisseur Dieter Wedel kam sich vor wie im falschen Film, stolperte rein zufällig über den Roten Teppich, wollte sich eigentlich nur "Inglourious Basterds" mit Freundin Dominique Voland anschaun. Flugs fand er sich im vollen Blitzlichtgewitter wieder.
Der Trailer:
Fotos: Star Press, AEDT












