Premiere "Boxhagener Platz" mit Jürgen Vogel, Michael Gwisdek, Anja Kling & Christian Ulmen
03.03.10 | Mit Berliner Schnauze erzählt Regisseur Matti Geschonneck vom Leben in der DDR im Jahr 1968: Ein Mord & Hausmannskost gehören zum Boxhagener Platz genauso wie die Lebensweisheiten von Oma Ottilie und der tägliche Gang zum Friedhof, wo man auch mal jemanden zum Flirten findet. "Boxhagener Platz" ist eine Berliner Heimatgeschichte. Der Film fragt nicht nach der großen Historie, sondern stellt einen Kiez und seine Bewohner in den Vordergrund. Die Menschen meistern ihren DDR-Alltag des Jahres 1968 trotz Prager Frühling und Studentenproteste im Westen -- auch wenn die Weltgeschichte auf die Protagonisten Einfluss nimmt und ihre Schicksale beeinflusst und damit punktet der Regisseur, liefert einen kleinen Film, der es verdient von einem großen Publikum gesehen zu werden.

Die Premiere des Berlin-Films fand passend im Kino International statt. Vom DDR-Charme und den Klängen des Fanfarenzugs Potsdam ließen sich Anja Kling, Christian Ulmen, Ingeborg Westphal, Jürgen Vogel, Michael Gwisdek, Gudrun Ritter & Samuel Schneider verzaubern.



Fotos: sk, mb