"Interview"-Party mit Naomi Campbell / Esther Schweins beim Tapas-Abend / Ernst-Lubitsch-Preis an Sophie Rois
08.02.12 I Deutschland hat eine neues Magazin. Na ja, ganz neu ist es eigentlich nicht. Das großformatige "Interview"-Heft wurde 1969 vom Pop-Art-Künstler Andy Warhol und dem Journalisten John Wilcock im Eigenverlag in New York gegründet. Vom Konzept der Erstausgabe hat sich auch bei dem deutschen Ableger nicht viel geändert. Ein wenig Lifestyle hier, ein wenig Redaktionelles dort und massenweise Anzeigen (bis zu 70 %). Seit kurzem ist die erste deutsche Ausgabe zu haben und die 270 Seiten werden von Kritik und Käufern in höchsten Tönen gelobt.

Gemacht wird der klobige Wälzer in dem großen untypischen Format von Bernd Runge. Der scheiterte vor einiger Zeit schon daran, die "Vanity Fair" erfolgreich nach Deutschland zu verpflanzen. Financier & Multi-Milliardär Vladislav Doronin (ein russischer Baulöwe) hat mit der Kultur-Publikation auch ein süßes Spielzeug für seine Supermodel-Freundin Naomi Campbell initiiert, die in der Kolumne "State of Mind" ihren Senf zu aktuellen Themen abgeben darf. Gefeiert wurde Mittwochabend bei einem exklusiven Dinner in einer ganz neuen Location: Der ehemalige jüdischen Mädchenschule in der Auguststraße, die heute Abend ihre offizielle Eröffnung feiern wird. Auf Tuchfühlung mit der "Interview" gingen Hannelore Elster, Iris Bergen, August Diehl + Julia Malik, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, Designer Michael Michalsky, Tobey Wison, Regisseur Julian Schnabel mit Sohn Vito, Udo Kittelmann, Alexandra Kamp + Michael von Hassel, Stephan Landwehr, DJ Fetisch, Moritz von Uslar & Robert Stadlober.

Vor rund sechs Jahren zog es Ex-RTL-Samstag-Nacht-Star und Schauspielerin Esther Schweins nach Mallorca, wo sie mit ihrem Mann und den gemeinsamen Kindern seither lebt. Am Mittwochabend brachte sie das spanische Lebensgefühl nach Kreuzberg. Im Rahmen der EU-Lebensmittelkampagne "We Care, You Enjoy" lud sie zu Tapas in Daniel Brühls Bar-Restaurant "Raval" am Görlitzer Park.

Am gleichen Abend erhielten Sophie Rois und Fritzi Haberlandt im Kino Babylon den Ernst-Lubitsch-Preis. Die Schauspielerinnen werden für ihre Rollen in Tom Tykwers Beziehungskomödie "Drei" bzw. der Kurt-Krömer-Komödie "Eine Insel namens Udo" geehrt. Die Auszeichnung wird seit 1957 jährlich vom Club der Berliner Filmjournalisten vergeben und zeichnet Regisseure und Schauspieler aus, die die beste komödiantische Leistung im deutschen Film erbracht haben. Dieses Jahr konnten sich die Hauptstadtkritiker nicht auf einen einzelnen Preisträger einigen.

Fotos: Star Press, sk