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10. April 2013
BiennaleOnline pr√§sentiert 180 K√ľnstler


Ab dem 26. April präsentiert BiennaleOnline, die weltweit erste ausschließlich online zugängliche Biennale zeitgenössischer Kunst, 180 vielversprechende junge Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt. Jan Hoet, der auch schon die documenta in Kassel geleitet hat, ist künstlerischer Direktor dieser ersten Ausgabe der BiennaleOnline mit dem Titel „Reflection & Imagination“ und Kurator einer zentralen Ausstellung.

Die Nachwuchstalente aus Europa, Nordamerika, Südamerika, Asien und dem Nahen Osten wurden von 30 führenden internationalen Kuratorinnen und Kuratoren ausgewählt – jeweils fünf Künstler, davon mindestens zwei aus ihrem eigenen Land. Die Anzahl der Werke pro Künstler ist unbegrenzt, und die Präsentationen umfassen sowohl neue als auch ältere Arbeiten. Die Kuratoren haben mindestens eine Arbeit in jeder der folgenden Kategorien ausgewählt: Fotografie, neue Medien, Installation, Performance und traditionelle Medien (Malerei, Zeichnung, Skulptur).

Anders als bisher angekündigt haben sich die Organisatoren des Projekts, David Dehaeck und Nathalie Haveman von ART+, entschlossen, den Zugang kostenlos zu gestalten und auf das Prinzip PWYW ('Pay what you want') zu setzen, das Kunstinstitutionen im angloamerikanischen Raum bereits erfolgreich nutzen. Lediglich eine Registrierung unter Angabe der E-Mail-Adresse ist für den Besuch nötig. Beim Verlassen der BiennaleOnline erscheint ein Dialogfenster mit der Frage, ob und welcher Höhe man einen freiwilligen Beitrag zahlen möchte. David Dehaeck dazu: "Das erscheint uns aus zwei Gründen sinnvoller: Erstens ist BiennaleOnline etwas so Neuartiges, dass potentielle Besucher überhaupt nicht wissen, was sie erwartet, und so bekommen sie einen niedrigschwelligen Zugang. Zweitens ist PWYW weitaus fairer und demokratischer, denn jeder kann zahlen, soviel er sich leisten kann – oder will, wenn der Besuch es wert war."

Die BiennaleOnline ist das Ergebnis intensiver Vorbereitungen.  Dehaeck zur Finanzierung des Projekts: "Die BiennaleOnline ist nicht so teuer wie eine traditionelle Biennale, aber unsere Kosten sind beträchtlich: Fast 200 Menschen sind beteiligt, wir haben Auftragsarbeiten kommissioniert und zwei Jahre lang die Software entwickeln lassen. Wir würden uns freuen, in Zukunft auch andere Kunstliebhaber als Förderer und Sponsoren willkommen zu heißen."

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