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29. July 2013
Verfahren eingestellt: Harald Glööckler hat keine weiße Nase


Gute Nachricht für den Modefürsten: Mangels Tatverdacht hat die Berliner Staatsanwaltschaft die Ermittlungen bezüglich Kokainvorwürfen gegen ihn eingestellt. Aufgrund einer anonymen Anzeige wurde Designer und Home-Shopping-Paradiesvogel Harald Glööckler in den letzten Wochen immer wieder in den Medien wegen eines angeblichen Drogenskandals an den Pranger gestellt. "Ich habe in meinem Leben weder Koks berührt, noch Kokain konsumiert, noch Kokain gekauft, noch Kokain verkauft!", beteuerte Glööckler immer wieder. Jetzt will er sich gegen die Medien wehren. "Mit allen verfügbaren Mitteln" und droht der "Bild" mit Ordnungsgeldzahlungen.

Der Anwalt der Star-Designer dazu: "Die einstweilige Verfügung ist nun der erste Schritt. Wir werden anschließend Schadenersatz und Geldentschädigung in einer auch für die Axel Springer AG historischen Höhe fordern und notfalls auch gerichtlich geltend machen. Der durch die unzulässige Verdachtsberichterstattung nachweislich entstandene Schaden beläuft sich bereits auf einen mindestens sechsstelligen Betrag. Hinzu kommt der immaterielle Schaden. Hier werden wir ganz bewusst einen Betrag geltend machen, der weit oberhalb dessen liegt, was bei derartigen Verfahren üblicherweise eingeklagt wird. Deshalb werden wir das Verfahren notfalls bis zur höchsten europäischen Instanz führen. Es geht uns darum, dass die bewusst in Kauf genommene wirtschaftliche und soziale Vernichtung von Existenzen zugunsten der verkauften Auflage endlich gestoppt wird. Das funktioniert aber nur, wenn die wirtschaftlichen Folgen eines derartigen Rufmordes auch für einen der größten Verlage Europas tatsächlich spürbar sind. Ich bin froh und dankbar, mit Herrn Glööckler einen Mandanten zu haben, der finanziell in der Lage und auch gewillt ist, ein derartiges Verfahren bis in die letzte Instanz zu führen."


AEDT traf Harald Glööckler zuletzt bei der Präsentation seiner Ulla Popken Kollektion Anfang Mai

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