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21. December 2013
Hossa: Die 'Bread & Butter'-Modemesse öffnet sich für Endverbraucher


Karl-Heinz Müller, Chef der "Bread and Butter Berlin"-Modemesse (BBB), lud Vertreter der Fashionbranche zu einer Präsentation ins SoHo-House. Vieles gab es zu besprechen, denn im Juli 2014 wird sich einiges ändern. Ganz öffentlich wird die Fachmesse natürlich nicht. Aber zwei Tage sind nun für das neugierige Publikum, also interessierte Verbraucher nebst "Tütenschleppern" reserviert. Dabei wird jedoch strikt darauf geachtet, dass kein Textil an den Endkunden verkauft wird. Man will ja keinen Konsumtempel generieren. Insgesamt sieht das neue Konzept fünf, statt drei Messetage vor, von Dienstag bis einschließlich Samstag.

Vom Sommer an sollen zudem Marken- und Händlerprofile online eingebunden werden und ein fester Bestandteil des Business werden. Ein Jahr später, im Sommer 2015, ist geplant, alle Profile miteinander zu verbinden. Marken, Händler, Presse & Konsumenten werden auf einer Internetplattform zusammengefügt. Das Ziel lautet, "to #bbbconnect" an 365 Tagen im Jahr.

Die Mode-Tage im Überblick:

Der erste Tag wird der Presse, "Top-Bloggern" und geladenen VIP-Gästen wie wichtigen Händlern und internationalen Partnern der Marken vorbehalten sein. Damit rückt der Anfang der Messe sehr stark in den Fokus für alle Beteiligten. Der zweite und dritte Tag werden weiterhin eine Fachmesse bleiben, der Zugang ist dabei ausschließlich dem "professionellen Fachpublikum" möglich. Am vierten und fünften Tag ist die BBB auch für das breitere Publikum zugänglich. Diese Ergänzung soll den ausstellenden Marken die Möglichkeit geben, ihre Marke oder ihr Label gegenüber dem Verbraucher zu promoten und zu bewerben. Die Messe bleibt im Flughafen Tempelhof und wird nächsten Sommer vom 8. - 12. Juli 2014 geöffnet sein. Branchennahe Dienstleister zahlen 500 Euro und interessierte Endverbraucher 25 Euro für ein Ticket. 


Auch Berlins Modemeister Michael Michalsky war gespannt auf die Neuerungen der Messe.
Foto: Promo

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