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28. October 2014
Florian David Fitz schlie├čt Comeback von 'Doctor's Diary' nicht aus


Sterbehilfe – noch immer ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. In seinem neuen Kinofilm „Hin und weg“ (AEDT berichtete von der Berlin-Premiere) befasst sich Florian David Fitz mit genau dieser Problematik. Hannes (Fitz) ist unheilbar an ALS erkrankt und will sich daraufhin das Leben nehmen. Im Interview mit dem Magazin „IN“ verrät der Schauspieler, was er selbst über dieses heikle Thema denkt. „Ich verstehe, wenn jemand so eine Krankheit hat, dass er sich das Leben nehmen will“, so Fitz. „Wie will man sterben – auf ganz schreckliche Weise oder friedlich?“ Für ihn ist es allerdings schwierig, eine klare Stellung zu Sterbehilfe zu beziehen. „Ich ringe da, wie wir alle“, erklärt der Schauspieler. „Ich verstehe, wenn jemand sagt, dass ein Leben gottgegeben ist – und man selbst nicht darüber zu entscheiden hat, es zu beenden. Aber am Ende wünsche ich mir, dass der Mensch seine Würde und auch seine Mündigkeit behalten darf.“ Als Arzt bei der Kultserie „Doctor's Diary“ beschäftigte er sich eher mit leichteren Fällen. Ist bei dem möglichen Comeback wirklich schon das letzte Wort gesprochen? „Ich hab keine Ahnung. Wenn’s ne geile Story gibt, dann kann ich mir vorstellen, dass wir was Neues machen werden.“


Fitz hier auf der Premiere von "Hin und Weg" in Berlin
Foto: Star Press

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