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29. June 2017
Poker-Promis: Welche Stars sitzen regelmäßig am Poker-Tisch?


Das Pokerspiel hatte früher einen schlechten Ruf als verruchtes Glücksspiel. Ursprünglich entstand das Game in Europa, landete 1829 mit einer Gruppe französischer Siedler in New Orleans, setzte sich schnell auf den Tischen der Mississippi-Dampfer fest und verteilte sich mit den Paddle Steamers über den gesamten nordamerikanischen Kontinent. Seitdem gilt Poker als typisch amerikanisches Karten- und Glücksspiel.

Tatsächlich tut man dem Spiel Unrecht, wenn man nur auf den Glücksfaktor schielt -- wer sich eines der Turniere ansehen konnte, die Stefan Raab mit seinem Moderationsschatten Elton und zahlreichen Promis ausgetragen hat, wird eindeutig festgestellt haben, dass sehr viel Psychologie mit im Spiel ist. Nicht von ungefähr stammt der Begriff „Pokerface“ – für einen Menschen, der seine Gefühle nicht über seine Mimik erkennen lässt. Dass Stefan Raab ab und an mit Sonnenbrille auftrat, ist ein klarer Beweis dafür, dass der Kölner doch nicht so cool ist, wie er immer sein wollte.

Ein weiterer Promi, den es immer wieder an den grünen Tisch zieht, ist der ehemalige Tennisstar und Wimbledon-Sieger Boris Becker. Im Gegensatz zu manchen VIPs, die sich gerne in einem Casino sehen -- und ablichten -- lassen, kann der geborene Leimener, der beabsichtigte, die britische Staatsbürgerschaft zu beantragen und fortan in Wimbledon zu leben, auf echte Erfolge im internationalen Poker-Zirkus zurückblicken. Immerhin hat er bisher Preisgelder in Gesamthöhe von 100.000 Dollar eingesammelt.

Die echten Promis des Poker-Mikrokosmos kennt man in Deutschland aber kaum. Oder haben Sie jemals den Namen Daniel Negreanu gehört? Der 1974 in Toronto geborene Kanadier lebt heute in Las Vegas – wo sonst? – und gilt als weltweit erfolgreichster Poker-Profi. Bis heute hat er sich ein Vermögen von über 33 Millionen Dollar an Turnierpreisgeldern am Pokertisch erspielt. Der sympathische Veganer wirkt überhaupt nicht wie ein hartgesottener Karten-Junkie -- sein immer noch sehr jugendlich wirkendes Gesicht verrät in den hochdotierten Turnieren aber nicht den Hauch einer Emotion und führte ihn von Turniersieg zu Turniersieg.

Als bekanntester Pokerspieler der Welt darf sich aber Chris Moneymaker bezeichnen. Obwohl alle Welt man seinen Nachnamen für einen -- treffenden -- Künstlernamen hält, wurde er wirklich mit diesem geboren. Seine Vorfahren waren Deutsche und hießen wahrscheinlich "Nurmacher" -- das in "Moneymaker" veramerikanisiert wurde. Der gelernte Buchhalter aus Georgia schaffte es, mit einem Einsatz von lediglich knapp 40 Dollar im Jahre 2003 den Sieg im Turnier "World Series of Poker" in Las Vegas davontrug -- und ein Preisgeld von 2,5 Millionen einsackte. Über diesen Triumph schrieb er 2005 ein Buch, das sich auch vergleichsweise gut verkaufte. Heute arbeitet er als Sprecher für zwei Turnierveranstalter -- seinen Buchhalter-Job hat er längst gekündigt

Die wahrscheinlich bekannteste Pokerspielerin der Welt ist Vanessa Selbst. Die dreifache Gewinnerin des Bracelets stammt aus New York, verfügt über einen Abschluss in Jura der Elite-Uni Yale und hat bisher Preisgelder in Höhe von 12 Millionen Dollar abgestaubt.

Gegen die Gewinnprämien dieser Poker-Promis aus den USA verblassen die Erfolge der deutschen TV-Zocker dann doch ein wenig. Wenn Sie herausfinden wollen, ob auch Sie das Zeug zum Pokerprofi haben, finden Sie unter onlinecasino24.at eine Liste seriöser Casinos, die verschiedene Pokervarianten anbieten.

 boris und lilly becker am pokertisch

Boris Becker am Poker-Tisch bei der 40. Geburtstagsfeier seiner Frau Lilly in London (Foto: Star Press).

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